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Bestand unter dem Hammer

Germania bietet Flugzeug-Inventar für zu Hause

von Helene Rose

Anfang des Jahres meldete die Airline Germania Insolvenz an. Übrig blieb ein riesiges Inventar, das interessierte Schatzjäger jetzt ersteigern können.

Mehr als nur eine besondere Einrichtung

Wer sich schon immer gewünscht hat, mehr Reise-Feeling ins eigene Heim zu bringen, kann sich diesen Traum jetzt erfüllen. Ein Sofa aus Flugzeugsitzen? Kein Problem. Der Startpreis für eine Drei-Sitzer-Bank liegt bei 100 Euro. Ein neuer Trolley? Germania hätte da 2000 Stück übrig. Ein Ipad Mini 4, das schon mit der Crew um die Welt geflogen ist? Davon bietet die Airline 700 Exemplare an. Von Mobiliar aus Flugzeugen über Büro-Zubehör bis hin zu Fahrzeugen kommt alles, was von Germania übriggeblieben ist, unter den Hammer. Nicht nur Flugzeugliebhaber können bei der Menge an gebotener Ware fündig werden.

Bieterrennen beginnt am 3. Mai

Ein Hamburger Auktionshaus eröffnet heute die Online-Auktion, die Zuschläge gibt es dann ab dem 21. Mai. Wer mitbieten will, muss sich im Online-Portal des Auktionshauses registrieren. Dort gibt es auch eine Übersicht aller zu versteigernder Gegenstände. Wer live einen Blick auf die Sachen werfen will, kann das in Berlin tun. Die meiste Ware liegt dort und muss auch da von den Käufern abgeholt werden.

Germania macht’s wie Air-Berlin

Der Fall Germania und die Online-Auktion erinnern an Air Berlin. Auch diese Airline ging, nicht lange vor Germania, insolvent und veranlasste eine Versteigerung des verbliebenen Bestandes. Es wird geschätzt, dass Air Berlin bei der Auktion mehrere Hunderttausend Euro einnahm, da einige begehrte Stücke große Summen erzielten. Möglich war das wohl auch dadurch, dass viele Menschen einen Bezug zu Air-Berlin hatten und sich ein letztes Erinnerungsstück sichern wollten. Es bleibt abzuwarten, ob Germania mit ihrer Versteigerung einen ähnlich großen Erfolg haben wird.

ein Artikel von
Helene Rose

Helene studiert Germanistik und Anglistik/ Amerikanistik in Potsdam. Als Werkstudentin bei ZASTER schreibt sie über das bei Studierenden oft knappe, aber heiß ersehnte Geld.

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