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So bleibt am Ende wirklich Mehr

Vermeide diese 5 Fehler im Umgang mit Geld

von Melanie Steck

Wir verraten dir, worauf es beim Umgang mit Geld wirklich ankommt, damit am Ende des Monats auch der ein oder andere Extra-Wunsch drin ist.

Du denkst, du bist ein echter Geldfuchs und weißt, wie du deine Finanzen clever jonglierst? Dann hast du deine Ausgaben sicher fest im Blick und bist nur selten in Geldnot. Doch die meisten von uns erleben oft genau das Gegenteil: Du versuchst zu sparen, doch am Ende des Monats bleibt irgendwie gefühlt doch nichts übrig. Kein Wunder – denn wenn es um den richtigen Umgang mit Geld geht, kennen sich die wenigsten aus. Diese folgenden fünf Geldfehler machen fast alle von uns.

1
Keine Prioritäten setzen

Hier mal ein extra T-Shirt im Vorbeigehen, dort ein Eis. Und weil du dein Schminktäschchen Zuhause vergessen hast, kaufst du in der Drogerie einfach schnell ein neues Make-up. Auf den ersten Blick alles Kleinigkeiten, die sich aber schnell summieren. Setze Prioritäten, wenn du am Anfang des Monats dein Gehalt bekommst. Lege fest, wofür du Geld wirklich ausgeben darfst – und was unnötiger Luxus ist. Denn wenn du ehrlich zu dir selbst bist, hast du bestimmt ohnehin schon zu viele Shirts im Schrank, ein spontan gekauftes Exemplar würde den Stapel nur vergrößern. Möchtest du dir diesen Monat wirklich ein besonderes Kleidungsstück leisten, dann schreib es am Anfang des Monats bewusst auf deine Prioritäten-Liste. Kaufe dann gezielt dieses eine Stück und kein anderes – nur, weil es dir eben gefällt.

2
Den anderen deine Finanzen überlassen

Du denkst, dein Partner oder deine Eltern regeln das schon für dich und wirfst nur selten selbst einen Blick auf dein Konto oder deine Finanzen? Eine nicht immer ratsame Entscheidung. Verwaltest du deine Finanzen nicht selbst, fehlt dir das Gespür für Geld und du gibst immer mehr aus, als du eigentlich solltest oder sogar hast. Schaffe dir darum ein eigenes Konto an und habe immer einen Blick darauf. Denn nur wer weiß, was sich auf dem Konto oder dem Depot tut, kann einschätzen, was er ausgeben darf.

3
Kartenkäufe

Setze lieber auf Bargeld als auf Kartenzahlung beim Einkauf. Wer kontinuierlich mit Karte zahlt, verliert schnell den Überblick. Denn kleine Beträge summieren sich schnell und zu den zehn Euro, die du heute im Restaurant bezahlst, kommen schnell die 15 Euro vom Supermarkt gestern und die sieben Euro von der Tankstelle vorhin dazu. Wenn du allerdings dein Geld abhebst und bei dir hast, siehst du mit einem Blick, wie viel du wirklich noch zur Verfügung hast und was du ausgeben kannst, ohne es später zu bereuen.

4
Das Dispo-Monster

Meide den Dispo unter allen Umständen. Der Dispo-Kredit ist der Teufel der Geldgeschäfte und reitet dich schneller ins finanzielle Verderben, als dir lieb ist. Bist du erst einmal im Dispo und hast neben deinem regulären Gehalt keine andere Geldquelle, wird es schwer da wieder rauszukommen. Denn, sind wir ehrlich, nur auf deinem Gehalt basierend, wirst du das nötige Geld für den Kredit-Ausgleich auch die kommenden Monate nicht haben. Könntest du die Extra-Summe mit deinem Gehalt stemmen, wärst du erst gar nicht in den Dispo gerutscht.

5
Informiere dich

Ab sofort gilt für dich die Ausrede „Ich kenne mich damit nicht aus“ nicht mehr. Informiere dich ab sofort über Geld, Konten und Finanzen. Das müssen keine super komplizierten Börsenspekulationen sein. Ein einfacher Blick auf die Vorteile verschiedener Banken und Konten tut es auch schon. Wusstest du zum Beispiel, dass es Banken gibt, die dir bei Eröffnung eines Kontos 100 Euro Guthaben schenken und jeden weiteren Monat einfach so zwei Euro überweisen? Oder solche, die bei Kartenkäufen den Cent-Betrag hinter dem Komma zum vollen Euro aufrunden und für dich auf ein separates Konto legen? Extra-Beträge, die sich schnell summieren. Informieren lohnt sich also! Denn nur wer seine Vorteile kennt, kann diese auch nutzen.

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Melanie Steck
Melanie Steck
Melanie Steck (Jahrgang 1983) ist fest davon überzeugt, dass man sich Glück auf keinen Fall kaufen kann. Geld ist für sie trotzdem ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und sie findet es wichtig, dass sich alle mit dem Thema auskennen. Melanie Steck ist seit 13 Jahren Journalistin und arbeitete beispielsweise bei BILD.

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