Augen auf beim Online-Kauf

So sparen Sie bei Online-Apotheken

von Franziska Zimmerer

Aufmerksame Online-Shopper haben es bereits geahnt, jetzt ist es offiziell: Online-Händler ändern permanent ihre Preise. ZASTER erklärt, wie Sie sich nicht übers Ohr hauen lassen und den richtigen Kaufmoment abwarten. Heute: Online-Apotheken.

Apotheken sind für ihre Mondpreise bekannt. Dann kamen die Online-Apotheken und positionierten sich als kostengünstige Alternative, insbesondere für freiverkäufliche Pillen, Cremes und Tinkturen. Doch so billig sind DocMorris, Sanicare und Co. gar nicht. Denn bei den zwei Branchenriesen variieren die Preise so stark wie bei kaum einer anderen Einzelhandelsplattform.

Dabei steht Sanicare an der Spitze. Laut einer Studie der Verbraucherzentrale Brandenburg schwanken 87 Prozent der Sanicare-Preise oft mehrmals täglich. Generell gilt, dass vormittags die Preise niedriger sind, nachmittags werden die Reduktionen häufig zurückgenommen.

Hierbei trifft es besonders Babynahrungsprodukte. Eine untersuchte Trinkmilch gab es morgens für 8,45 Euro, wenige Stunden später war sie für 15,89 Euro zu haben. Preisschwankungen hin oder her – die Babymilch war trotzdem günstiger als die im stationären Handel verlangte unverbindliche Preisempfehlung von 17,65 Euro.

Eine Online-Apotheke fällt jedoch aus dem Muster: Die Shop-Apotheke veränderte im gesamten Zeitraum nicht einmal die Preise.

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Franziska Zimmerer
Franziska Zimmerer

Hat Politik, Jura und Kommunikation in München und London studiert. Nach drei Jahren auf der Insel hat sie ihren persönlichen Brexit gewagt und ist für Zaster als Redakteurin in Berlin im Einsatz. Was sie an England vermisst: bargeldloses Bezahlen von Pfennigbeträgen, Baked Beans und Prinz Harry.

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