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Augen auf beim Online-Kauf

So sparst Du beim Kleidungskauf

von Franziska Zimmerer

Aufmerksame Online-Shopper haben es bereits geahnt, jetzt ist es offiziell: Online-Händler ändern permanent ihre Preise. ZASTER erklärt, wie Du Dich nicht über's Ohr hauen lässt und den richtigen Kaufmoment abwartest. Heute: Kleidung.

Der Versandhändler Zalando wirbt damit, dass seine Kleidung bei Kunden und Kundinnen hysterischen Freudenschreie auslöst. Entsetzte Schreie dürfte es wohl viel eher sein, nachdem die Verbraucherzentrale Brandburg herausgefunden hat, dass die Hälfte aller Zalando-Produkte regelmäßig für unterschiedliche Preise zu haben sind.

Im Rahmen ihrer Untersuchung packten die Verbraucherschützer an drei unterschiedlichen Tagen ihren Online-Warenkorb kräftig voll – mit dem Ergebnis: Dasselbe Männeroutfit gab es einmal für 312,20 Euro, dann für 274,70 Euro und schließlich für 304,55 Euro.

Eine noch größere Preisdifferenz ist der Verbraucherzentrale bei einer Stoffhose der Marke G-Star Raw aufgefallen. Innerhalb eines Monats schwankten die Preise für das Beinkleid von 79,95 Euro bis zu 199,95 Euro. Die Preissteigerung von satten 150 Prozent ist wohl damit zu erklären, dass der US-Sänger Pharrell Williams in diesem Zeitraum genau so eine Hose bei einem TV-Auftritt trug. Dies führte wohl zu einer gesteigerten Anzahl an Suchanfragen, sodass der Hosenpreis in die Höhe schoss.

Also gilt auch beim Thema Klamotten: Lustkäufe vermeiden, lieber abwarten – manchmal gibt’s die Hose am nächsten Tag schon für weniger als die Hälfte.

Morgen erfährst Du, wie man die dynamische Preisentwicklung bei Autozubehör umgehen kann.

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Franziska Zimmerer
Franziska Zimmerer

Hat Politik, Jura und Kommunikation in München und London studiert. Nach drei Jahren auf der Insel hat sie ihren persönlichen Brexit gewagt und ist für Zaster als Redakteurin in Berlin im Einsatz. Was sie an England vermisst: bargeldloses Bezahlen von Pfennigbeträgen, Baked Beans und Prinz Harry.

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