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So geht es nicht weiter

Meine 5 Shopping-Vorsätze 2019

von Nils Matthiesen

Stress vermeiden, mehr Zeit für Familie und Freunde sowie Bewegung – dass sind die guten Vorsätze der Deutschen. Und was ist mit dem Konsumverhalten? Unser Autor Nils Matthiesen will es deutlich ändern.

Alle Jahre wieder ... stehen die Neujahrsvorsätze auf dem Zettel. Neben den üblichen Verdächtigen wie mehr Sport und weniger Süßigkeiten habe ich mir dieses Mal ernsthaft vorgenommen, mein Konsumverhalten zu ändern. Das schaffe ich auch! Nicht zuletzt der Papst hat mich dazu motiviert. In seiner Weihnachtsansprache kritisierte das katholische Oberhaupt die Maßlosigkeit der Menschen. „Der Mensch ist gierig und unersättlich geworden", so Franziskus. Und weiter: „Das Haben, das Anhäufen von Dingen scheint für viele der Sinn des Lebens zu sein." Ich bin wahrlich kein Mann der Kirche, finde aber: Der Mann hat Recht! Aus diesem Grund werde ich diese fünf persönlichen Shopping-Gebote umsetzen.

1. Bewusster kaufen

Wieder ein tolles Angebot auf mydealz.de entdeckt? Oder einen verlockenden Gutschein per E-Mail bekommen? Dieses Jahr fällt die Schnäppchen-Jagd aus. Ich brauche kein fünftes Paar Laufschuhe oder irgendein neues Gadget aus China, nur weil es gerade besonders billig ist. Ich werde nur noch gezielt kaufen und wenn, ausschließlich hochwertige Ware.

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2. Amazon meiden

Dieser Vorsatz wird mir besonders schwerfallen – vor allem als Prime-Kunde. Mir missfällt aber zunehmend das Geschäftsgebaren von Amazon sowie die ungesunde Quasi-Monopolstellung. Lieber öfter ein paar Klicks mehr investieren und woanders kaufen. Geld lässt sich dadurch oft zusätzlich sparen.

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3. Erlebnisse statt Produkte

Ist es eine Frage des Alters? Mit meinen 46 Lenzen machen mir neue Produkte immer weniger Freude. Erlebnisse dafür umso mehr. Aus diesem Grund werde ich 2019 mehr Kurzreisen machen und mehr unternehmen, statt Geld in sinnlose Produkte zu pumpen.

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4. Co2 kompensieren

Zugegeben, Reisen ist nicht umweltfreundlich. Es fällt mir zwar schwer, die tatsächliche Bedrohung des Klimawandels einzuschätzen (was ist eigentlich aus dem Waldsterben und dem Ozonloch geworden?), nichtsdestotrotz bin ich der festen Überzeugung, dass Umweltschutz wichtig ist. Aus diesem Grund werde ich meinen persönlichen Co2-Ausstoß kompensieren. Das ermöglichen Spenden auf Seiten wie www.atmosfair.de, www.myclimate.org und www.arktik.de. Mit dem Geld werden etwa Wälder aufgeforstet oder in alternative Energien investiert. Damit fange ich übrigens schon dieses Jahr an und spende 300 Euro.

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5. Weniger Fleisch

Vorab: Ich liebe Fleisch. Ich kann einem saftigen Rindersteak oder einem guten Burger kaum widerstehen. Trotzdem habe ich bereits vor einige Zeit begonnen, meinen Fleischkonsum deutlich zu reduzieren. Mein Kühlschrank ist schon so gut wie vegetarisch. Aber es soll noch weniger werden. Und wenn doch, nur hochwertiges Fleisch. Beim Anblick eines 1,50-Euro-Hühnchens im Supermarkt wird mir schlecht. Das ist pervers!

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Nils Matthiesen
Nils Matthiesen
Nils ist Journalist, Texter und einer der ersten Digital Natives. Er beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit den Themen Vorsorge, Geldanlage und Börse. Persönlich setzt er inzwischen mehr auf Fonds-Sparpläne als aktives Aktien-Picking.

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