Gehälter bis 6500 Euro

Hier kannst du als Praktikant richtig absahnen

von Melanie Steck

Unzählige Überstunden, kaum Gehalt – und das alles nur für die Referenz im Lebenslauf. Praktika können zäh sein. Oft ist der überdurchschnittliche Einsatz dann auch noch unbezahlt oder wird nur gering entlohnt. Die Monate bis zum sehnsüchtig herbeigesehnten Ende sind eine Qual. Doch es geht auch anders. Vor allem bei großen US-amerikanischen Unternehmen lassen sich bereits während des Praktikums satte Summen verdienen.

Beim Online-Riesen Microsoft sind bei einem dreimonatigen Praktikum knapp 6500 Euro pro Monat drin. Social-Media-Riese Facebook bietet gut 7000 Euro und führt aktuell die Liste der Mega-Praktikums-Vergütungen an. Fürs Kopieren und Kaffe holen wird man aber auch leider hier nicht bezahlt. Die überdurchschnittlich hoch dotierten Praktikantenstellen werden allesamt von Programmierern besetzt.

US-Unternehmen wollen Talente an sich binden

Beim US-Mineralölkonzern ExxonMobil lassen sich pro Monat 5700 Euro verdienen, 5600 Euro sind beim Versand-Giganten Amazon, Apple, Bloomberg und der Online-Bewertungs-Plattform Yelp drin. Der Mail-Provider Yahoo zahlt Praktikanten für vier Wochen gut 5400 Euro, bei Google sind es „immerhin“ noch 5334 Euro pro Monat. Dafür dürfen Tech-Praktikanten hier von Anfang an an wichtigen Projekten mitarbeiten.

Grund für die exorbitanten Gehälter sind Nachwuchssorgen. Mit diesen außergewöhnlich hohen Summen versuchen US-IT-Unternehmen talentierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen und so frühzeitig an sich zu binden. Auch deutsche Studenten können relativ unkompliziert Praktika in den USA absolvieren. Im Rahmen eines sogenannten „Work and Travel“-Aufenthalts sind Praktika und Ferienjobs in Amerika für deutsche Studenten oder Auszubildende problemlos möglich. Bei der Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz und Fragen hinsichtlich der Einreisebestimmungen oder Visa helfen spezielle Austauschorganisationen schnell und unkompliziert weiter.

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Melanie Steck
Melanie Steck
Melanie Steck (Jahrgang 1983) ist fest davon überzeugt, dass man sich Glück auf keinen Fall kaufen kann. Geld ist für sie trotzdem ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und sie findet es wichtig, dass sich alle mit dem Thema auskennen. Melanie Steck ist seit 13 Jahren Journalistin und arbeitete beispielsweise bei BILD.

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