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Maus statt Mall

Mit diesen vier Tricks wird Online Shopping für dich billiger

von Melanie Steck

Du willst wissen, wie Einkaufen im Netz für dich dauerhaft günstiger wird? Dann bist du bei uns genau richtig.

Immer nur einen Mausklick entfernt vom nächsten Schnäppchen – so das Credo der meisten Online-Shopper. Viele Leute shoppen nicht nur aus Bequemlichkeit im Netz, sondern vor allem deshalb, weil die Preis im Netz oft günstiger sind, als im klassischen Einzelhandel. Die kannst du entweder durch langwieriges Vergleichen ausfindig machen, oder durch Sonder- und Rabattaktionen, mit denen Online Shops gerade zu bestimmten Stichtagen locken. Wie du das ganze Jahr über tatsächlich immer den günstigsten Preis bekommst, verraten wir dir hier.

1
Warte mit dem Check Out

Diese Vorgehensweise ist besonders beim Buchen von Reisen oder Flügen ein Trick. Interessierst du dich für ein Angebot, lege es wie gewohnt in deinen Warenkorb. Um von Preisvorteilen zu profitieren, solltest du jetzt nicht gleich zur Kasse und zum Check Out gehen, sondern etwas warten. Schließe das Browser-Fenster, bzw. den Tab, in dem sich dein Warenkorb mit dem Flug befindet. Das System des Anbieters wird das registrieren und, weil du nach wie vor als interessierter Kunde giltst, reagieren. Schon kurze Zeit später erhältst du in den allermeisten Fällen eine E-Mail, die dich auf die Sachen in deinem Warenkorb hinweist – mit einem speziellen Rabatt-Angebot, das greift, wenn du deinen Kauf jetzt abschließt.
Hintergrund ist, dass Online-Shops mittlerweile penibel darauf achten, die Einkaufswagen-Abbruchrate, die sich auf ca. 70% beläuft, niedrig zu halten. Weil diese Zahl ein wichtiges Kriterium für die Marktplatzierung eines Shops ist, schätzen Online-Anbieter Käufer, die ihren Einkauf tatsächlich abschließen.

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Melde dich für den E-Mail Newsletter an

Newsletter sind nervig, keine Frage. Und meist klickt man bei der Frage nach dem kontinuierlichen Zusenden des Newsletters das NEIN-Kästchen an. Doch bevor du ähnlich handelst, solltest du wissen, dass in Newslettern häufig nicht nur neue Shop-Produkte angepriesen werden, sondern auch Rabatte. Häufig werden bei Kollektionswechseln Rabatte angeboten, die sich nicht auf spezielle Sale-Aktionen oder Jahreszeiten beziehen. Diese werden dann häufig im Newsletter publik gemacht.

3
Lösche deine Cookies

„Dynamic Pricing“ lautet die Zauberformel, die dir durch das Löschen von Cookies den einen oder anderen Euro spart. Online-Shops registrieren nämlich das Nutzerverhalten genau und gehen nach folgendem Prinzip vor: Wenn du dir einen Artikel öfter ansiehst, etwa weil du überlegst, ob sich die Investition lohnt, wird das mithilfe von Cookies im System des Shops gespeichert. Registriert das System dein potentielles Interesse am Artikel, sowie das wiederholte Aufrufen des selbigen, wird der Preis hoch- und die verfügbare Stückzahl runtergeschraubt. Käufer werden so subtil unter Druck gesetzt zuzuschlagen, bevor das Produkt ausverkauft ist. Die meisten Leute kaufen es dann tatsächlich, auch wenn der Artikel jetzt ein paar Euro teurer ist. Darum: Lösche vor jedem Besuch der Webseite, aber mindestens vor dem finalen Kauf des Artikels, deine Cookies und den Browser-Verlauf. So kann das Shop-System dein Interesse an einem Artikel nicht nachvollziehen und du erhältst immer den günstigsten Preis.

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Melde dich zum Loyalty-Programm an

Klingt voll nach den 2000ern, ist aber bis heute ein guter Trick, um dir günstige Angebote zu sichern: Loyalty-Programme bestimmter Brands und Online-Shops. Durch die Teilnahme an Bonus-Programmen bekommst du in der Regel zwar keine günstigen Preisangebote, die werden an alle Kunden per Mail verschickt. Dafür sammelst du aber bestimmte Boni, die sich je nach Shop unterschiedlich definieren. Hast du genügend Bonuspunkte gesammelt, kannst du diese entweder gegen ein Produkt eintauschen, oder auf den Kaufpreis anwenden, der so geringer wird. Die Anmeldung zu so einem Programm lohnt sich vor allem bei Shops, in denen du häufig einkaufst: Das Sammeln passiert nebenbei und du bekommst so in regelmäßigen Abständen eine Preisersparnis, oder Produkte des Shops, die du ohnehin gut gebrauchen kannst.

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Melanie Steck
Melanie Steck
Melanie Steck (Jahrgang 1983) ist fest davon überzeugt, dass man sich Glück auf keinen Fall kaufen kann. Geld ist für sie trotzdem ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und sie findet es wichtig, dass sich alle mit dem Thema auskennen. Melanie Steck ist seit 13 Jahren Journalistin und arbeitete beispielsweise bei BILD.

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