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Nicht immer automatisch der günstigste Preis

Mit diesen Tricks sparst du bei Online-Vergleichsportalen wirklich

von Melanie Steck

Mit unseren ZASTER-Tipps gehst du sicher, wirklich günstige Angebote ohne versteckte Kostenfallen ausfindig zu machen.

Große Mühe, kleiner Preis? Nicht immer! Denn selbst wenn du dir Zeit nimmst, alle Angebote bei Preisvergleichsportalen zu checken, garantiert das nicht immer automatisch das günstigste Angebot. Reisen, Strom, Mietwagen und Handyverträge sind nur dann wirklich günstig, wenn du weißt, wie Vergleichsportale wirklich funktionieren. Ergebnisse nach Provisionshöhe, gekaufte erste Plätze und Vergleichssiege oder der Verzicht auf wirklich günstige Angebote lassen dich schnell in die Kostenfalle tappen.

Mit unseren Tipps gehst du sicher, wirklich günstige Angebote ohne versteckte Kostenfallen ausfindig zu machen.

1
Vorsicht vor Provisionskäufen

Vergleichsportale arbeiten oft mit Anbietern auf Provisionsbasis zusammen. Dort sind dann nur die Dienstleister oder Anbieter gelistet, die mit dem Broker zusammenarbeiten. Die wirklich günstigen Angebote eventuell kleinerer Firmen entfallen dann. Darum: Selbst auf die Suche nach dem günstigsten Schnäppchen begeben, lohnt sich nach wie vor immer.

2
Nimm dich vor der Zusatzfalle in Acht

Vergleichsportale und Broker versuchen oft, den Kunden zum Kauf von Zusatzleistungen zu animieren – die du im Endeffekt gar nicht brauchst. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Mietwagen-Branche. Hier bieten Vergleichsportale häufig Zusatzversicherungen an, die in dieser Form überhaupt nicht nötig sind.

3
Das richtige Ranking

Strom, Telefon, Reise, Flug: Wenn du dich in einem Online-Portal umsiehst, wird dir erst einmal das voreingestellte Ranking präsentiert. Häufig eine Kostenfalle, da an erster Stelle der Liste meist gesponsorte Angebote auftauchen. Sortiere einmal alle Filter neu – und achte auf Postition „0“. Hier tauchen voreingestellt, bevor du etwas änderst, die gesponsorten Beiträge auf.

4
Kosten im Nachhinein vermeiden

Wenn du über Vergleichsportale Verträge abschließt, tappst du oft erst in die Kostenfalle, wenn es schon zu spät ist. Ein Klassiker hierfür sind etwa Broker für Reisen, Mietwagen, oder Flüge. So lange alles reibungslos verläuft, kannst du dich über deinen günstigen Preis auch wirklich freuen. Sobald es aber zu Problemen wie Umbuchungen, Stornos oder anderen Unannehmlichkeiten kommt, schaust du nicht selten in die Röhre. Die sind dann auch nur über den Broker zu tätigen – manchmal für horrende Aufpreise, die du dir in diesem Falle bei einer Direktbuchung gespart hättest.

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Melanie Steck
Melanie Steck
Melanie Steck (Jahrgang 1983) ist fest davon überzeugt, dass man sich Glück auf keinen Fall kaufen kann. Geld ist für sie trotzdem ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und sie findet es wichtig, dass sich alle mit dem Thema auskennen. Melanie Steck ist seit 13 Jahren Journalistin und arbeitete beispielsweise bei BILD.

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