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Studie von Boston Consulting deckt auf

22,1 Millionen Millionären gehört die Hälfte der Welt

von Moritz Weinstock

7,6 Milliarden Menschen leben auf der Erde und 22,1 Millionen gehört die Hälfte davon - zumindest was das private Finanzvermögen betrifft. In einer aktuellen Studie erklärt die Boston Consulting Group, wie das Geld weltweit verteilt ist.

Das Geld der Welt ist ungleich verteilt – das ist dir sicherlich nicht neu. Was du aber vielleicht noch nicht wusstest: rund 22 Millionen Millionären gehört die Hälfte des gesamten privaten Finanzvermögens. Das hat die Boston Consulting Group in ihrer repräsentativen Studie zum Global Wealth Report herausgefunden. Untersucht wurde dabei ausschließlich das Vermögen in Form von Bargeld, Aktien, Wertpapieren und Fonds. Dabei wurden Vermögensverwalter in insgesamt 97 Ländern befragt.

Wo die Reichen leben

Ingesamt leben demnach 15,1 Millionäre in Nordamerika, 2,9 Millionen in Westeuropa, 2,1 Millionen im asiatischen Pazifikraum sowie 1,3 Millionen in Japan und Ozeanien (Inselwelt des Pazifiks nördlich und östlich von Australien). Im nahen Osten und Afrika tummeln sich ca. 300.000 Millionäre, in Lateinamerika sind es 200.000 und in Osteuropa immerhin gut 100.000.

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Die Reichen werden reicher - aber langsamer

Spannend ist der Zuwachs des weltweiten Geldvermögens. Insgesamt ist der Pott um 1,6 Prozent größer geworden und liegt jetzt bei 205,9 Billionen US-Dollar. 2017 ist das Gesamtvermögen allerdings noch um 6,2 Prozent gestiegen. Ausschlaggebend für das geringe Wachstum im Jahr 2018 war der Absturz der Aktienkurse. Gerade die Amerikaner (und somit der größte Teil der Millionäre) wurden davon besonders getroffen, da sie ihr Vermögen zu rund 50 Prozent in Aktien und Investmentfonds angelegt hatten.

Wie sich das Geld verteilt

Besonders in Nordamerika klafft eine große Lücke zwischen Arm und Reich. 65 Prozent der insgesamt 75 Billionen US-Dollar an privatem Vermögen liegt bei den Millionären. In Westeuropa, dazu zählt auch Deutschland, sieht es nicht ganz so gravierend aus. Allerdings sind noch immer gut 40 Prozent des Geldes in der Hand der Reichsten. Für die kommenden Jahre vermuten Finanzexperten einen generellen Anstieg des weltweiten Finanzvermögens um fünf bis sechs Prozent pro Jahr. Zudem schätzen sie die Schwellen- und Entwicklungsländer in Asien, Afrika, Osteuropa etc. als besonders aussichtsreich ein, was das Wachstum des Finanzvermögens betrifft.

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Moritz Weinstock
Moritz Weinstock
Moritz hat Kommunikationswissenschaften in Wien studiert und seine Leidenschaft fürs Schreiben mit nach Berlin gebracht. Nach lehrreichen Jahren als Redakteur bei einem Motorradmagazin, ist er nun als Channel-Editor für ZASTER tätig. Sein Zugang zur Wirtschaftswelt: er lebt auf zehn Quadratmetern und spart, was das Zeug hält.

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