millennials packen aus

Sind wir die "Generation Neid"?

von León Dreher

Früher war alles besser. Diesen Satz kennt man eigentlich nur von seinen Großeltern. Doch auch unter jüngeren Generationen erfreut sich dieser Gedanke immer größerer Beliebtheit. Warum wir neidisch auf unsere Eltern sind aber dennoch positiv in die Zukunft blicken.

Neid auf Eltern

Generation Y, die erste digitale Generation, Millennials. Es gibt verschiedene Begriffe, mit denen sich die Generation, die zwischen 1981 und 2000 geboren ist, bezeichnen lässt. Neu im Programm: Generation Neid?

Laut einer Studie der Allianz denken viele, dass es unseren Eltern in unserem Alter besser ging. Finanzen, Krankenversicherung, Altersvorsorge, Arbeitsplatzsicherheit. In all diesen Bereichen waren unsere Eltern besser aufgestellt, so die Meinung der Befragten (18-35 Jahre).

Millennials sind unsicherer

Viele Millennials sind sich unsicher, was ihre berufliche Zukunft angeht. Finde ich in einer Arbeitswelt neben Robotern und Maschinen überhaupt noch einen Job? Und wenn ja, wie hoch wird der Leistungsdruck sein, um meinen Traumjob zu ergattern? Zwar hatten unsere Eltern damals noch kein iPhone, aber die Lösung aller Probleme ist die Technik von heute leider noch nicht, gerade was menschliche Grundbedürfnisse angeht. Vielleicht rührt daher das Gefühl vieler junger Menschen von heute, dass ältere Generationen im selben Alter glücklicher waren.

Optimismus überwiegt

Trotzdem zeigen sich viele der befragten Millennials optimistisch, was ihre Zukunft angeht. Denn, anstatt Trübsal über die Benachteiligung gegenüber den eigenen Eltern zu blasen, haben die meisten eine rosige Zukunft im persönlichen Bereich vor Augen.

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León Dreher
León Dreher

Studiert Philosophie und Wirtschaft in Bayreuth. Hat gemerkt, dass dort nur einmal im Jahr zur Eröffnung der Festspiele die Post abgeht und sich für den Moment nach Berlin zu ZASTER abgesetzt. Fun Fact: Rugby is life.

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