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Direkter Weg in die Geld-Hölle

Die 3 Todsünden der Geldanlage

von Nils Matthiesen

Wenn du in die Falle einer der sieben biblischen Todsünden tappst, landest du in der Hölle. Missachtest du die drei Todsünden der Geldanlage, verlierst du lediglich Geld – auch doof. ZASTER sagt dir, was du vermeiden solltest.

Wir wissen: Sparen ist wichtig und gut. Aber: Du kannst auch viele Fehler machen. Vieles scheint kompliziert, du hast die Auswahl aus abertausenden Anlagemöglichkeiten in Form von Aktien, Fonds, Anleihen und etlichem mehr. Dazu kommen die unzähligen Tipps, die von Beratern, Internetseiten, Bekannten usw. auf dich niederprasseln. Wenn du dich noch nicht so gut in der Welt der Geldanlage auskennst, läufst du also Gefahr, falsche Entscheidungen zu treffen, die dich teuer zu stehen kommen können. Damit das nicht passiert, meide die drei Todsünden der Geldanlage.

1
Gier

Du wirst immer wieder auf Menschen treffen, die dir unglaubliche Gewinne versprechen. Also viel mehr als die „mickrige“ Rendite, die durch ein stabiles Invest in einen konservativ ausgerichteten Fonds oder einen ETF herausspringt. Der Lamborghini steht quasi garantiert schon in wenigen Monaten in der Garage. Es gibt aber eine einfache Faustformel, die du immer im Hinterkopf behalten solltest: Je höher die Gewinnchancen, desto höher das Risiko. Komme auch nicht auf die Idee, angesichts der niedrigen Zinsen einen Kredit aufzunehmen und damit Wertpapiere zu kaufen. Mit dieser bescheuerten Idee sind schon unzählige Anleger gescheitert.

2
Angst

Viele Deutschen haben Angst vor Aktien. Sie befürchten Börsencrashs und Kursverluste – und parken Ihr Geld lieber in vermeintlich sichere Häfen wie Sparbuch und Tagesgeldkonten. Das ist aber nicht sicher, sondern reine Geldvernichtung. Denn dadurch sinkt der Wert des Geldes aufgrund der aktuellen Zinslage auf jeden Fall. Denn die durchschnittlichen Tagesgeldzinsen der größten 100 Banken liegen derzeit bei 0,03 Prozent. Noch schlechter sieht es bei den Sparbuchzinsen aus, die im Schnitt bei 0,02 Prozent liegen. Nur wenige Banken bieten überhaupt noch mehr als 0,1 Prozent Zinsen auf das Sparbuch oder ähnliche Anlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist. Sprich: Wenn du zum Beispiel 1000 Euro bei 0,1 Prozent Zinsen und zwei Prozent Inflationsrate anlegst, bleiben nach zehn Jahren nur noch 825 Euro übrig. Aus diesem Grund solltest du ein gewisses Risiko eingehen und Schwankungen in Kauf nehmen, um eine stabile Rendite zu erwirtschaften. Aktien und Fonds sind aus historischer Sicht die besten Anlageformen, um Vermögen aufzubauen.

3
Faulheit

Das Einrichten eines Sparplans ist zwar schnell erledigt, davor solltest du dich aber schlau machen, welches Investment am besten zu dir und deinen Vorstellungen passt. Das dauert sicher mehr als ein paar Stunden. Erfolgreiche Investitionen erfordern schließlich eine Strategie. Faul zu sein und zu denken, dass jemand anderes das alles für dich erledigen kann, ist ein Rezept zum Scheitern. Tipp: Bevor du zur Tat schreitest, verpflichte dich 30 Tage lang 30 Minuten am Tag über Finanzen zu informieren, etwa hier auf ZASTER.

ein Artikel von
Nils Matthiesen
Nils Matthiesen
Nils ist Journalist, Texter und einer der ersten Digital Natives. Er beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit den Themen Vorsorge, Geldanlage und Börse. Persönlich setzt er inzwischen mehr auf Fonds-Sparpläne als aktives Aktien-Picking.

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