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Weihnachtsgeschenk gefällig?

Darum solltest du beim Autokauf besser auf Strom setzen

von Melanie Steck

Elektroautos sind nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deinen Geldbeutel. ZASTER zeigt dir, wie genau du bei Elektroautos sparen kannst.

Bald ist Weihnachten und vielleicht möchtest du dich ja selber beschenken? Vielleicht mit einem neuen Auto, wenn es deine Finanzlage zulässt? Immerhin belegt eine repräsentative Studie der Tankstellenkette Aral: Jeder dritte Deutsche hat vor, sich in den kommenden eineinhalb Jahren ein anderes Auto zuzulegen. Dabei zeigen die potentiellen Käufer auch immer mehr Sinn für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit – Hybrid- und Elektroautos stehen bei den 1.001 Befragten auf der Wunschliste ganz oben. 55 Prozent der Studienteilnehmer könnten sich vorstellen, in Zukunft ein Elektroauto zu fahren.

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Steuerbefreiung

Die wohl größte Entlastung für das Konto ist es, wenn du mit dem Gedanken spielst, dir ein Elektroauto zuzulegen. Denn alle elektrobetriebenen Wagen, die bis zum 31. Dezember 2020 zugelassen werden, erhalten für die kommenden zehn Jahre eine Befreiung von der Kfz-Steuer. Diese Regelung gilt aber ausschließlich für Elektroautos. Fahrer von Hybrid-Fahrzeugen dürfen nicht auf diesen Steuererlass hoffen. Laut Kraftfahrzeugsteuergesetz gelten Hybridfahrzeuge nicht als Elektroautos und sind daher nicht steuerbegünstigt.

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Kaufprämie

Wenn du dich bei der Anschaffung eines neuen Wagens für ein Elektroauto entscheidest, kannst du bares Geld sparen – das du direkt von der Bundesregierung erstattet bekommst. Bis 2020 will die Bundesregierung eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen bringen und jeden Käufer eines solchen Wagens mit einer Förderung von 4.000 Euro belohnen. Das gilt allerdings nur für bestimmte Fahrzeuge dieser Kategorie und auch nur so lange, bis der von der Regierung bereitgestellte Gesamtbetrag von 1,2 Milliarden Euro ausgeschöpft ist. Eine Liste mit allen förderungsfähigen Fahrzeugen findest du HIER.

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Betriebskosten

Ein kostenloses Betriebsmittel für den eigenen Wagen ist der Traum vieler Autofahrer. Für Besitzer eines Elektroautos kann er wahr werden. Einige E-Tankstellen, etwa die des Energieversorgers RWE, bieten komplett kostenloses Strom-Tanken an. Auch bei einigen Einzelhändlern wie etwa Aldi, bekommst du den Strom zum Aufladen des Elektrowagens mancherorts geschenkt. An öffentlichen Ladesäulen unterscheiden sich die Preise je nach Ladedauer, Ladeleistung, Anbieter und Standort stark. Abhängig von den unterschiedlichen Tarifmodellen der örtlichen Strompreise können die Beträge für eine Ladung stark variieren. Der Preis setzt sich in der Regel aber immer aus einer Grundgebühr pro Ladevorgang, einem Volumentarif pro Kilowattstunde, sowie der Ladedauer zusammen und ist damit immer noch günstiger als Benzin oder Diesel. Aktuell gibt es in Deutschland knapp 7.400 Ladesäulen für Elektrofahrzeuge.

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Wartungskosten

Auch hier können Besitzer eines Elektroautos unter Umständen sparen. Beim Nissan Leaf, dem derzeit meistverkauften Elektroauto in Europa, kostet der kleine Service nach einem Jahr um die 80 Euro, der große nach zwei Jahren knapp 150 Euro. Bei einer vergleichbaren, mit Diesel betriebenen Kompakt-Limousine sind die Kosten aufgrund der notwendigen Öl- und Filterwechsel beim Fahrzeug fast doppelt so hoch.

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Melanie Steck
Melanie Steck
Melanie Steck (Jahrgang 1983) ist fest davon überzeugt, dass man sich Glück auf keinen Fall kaufen kann. Geld ist für sie trotzdem ein fester Bestandteil des täglichen Lebens und sie findet es wichtig, dass sich alle mit dem Thema auskennen. Melanie Steck ist seit 13 Jahren Journalistin und arbeitete beispielsweise bei BILD.

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