Gratis und genial

Das sind die 5 besten Apps für die Jobsuche

von Nils Matthiesen

Du suchst einen neuen Job? Diese fünf Apps helfen nicht nur bei der Suche, sondern auch bei Vorbereitung und Bewerbung.

Du kennst sicher typische Job-Suchmaschinen wie Indeed und Monster, die Stellenanzeigen durchforsten und dir passende Inserate auflisten. Darüber hinaus gibt es aber eine Reihe weiterer Dienste, die das Thema Jobsuche und verwandte Themen etwas anders angehen. ZASTER hat dir fünf solcher praktischen Kandidaten herausgesucht.

1. Truffls: Das Tinder der Jobsuche

Truffls schlägt dir zu deinem Profil passende Stellenausschreibungen nach dem Tinderprinzip vor. Interessierst du dich für eine der angezeigten Stellen, wischst du nach rechts und schickst einen Lebenslauf ab. Passt es nicht, wischst du nach links. Antwortet das Unternehmen, kommt es zum Match und es besteht die Möglichkeit zum Chatten und der Vereinbarung eines Vorstellungsgesprächs. Die Jobsuche kannst du auf diese Weise nebenbei in der der Bahn oder beim Essen angehen. Das Angebot variiert je nach Branche, ist insgesamt aber sehr ordentlich. Einen Versuch ist es allemal wert.

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2. Lebenslauf in 5 Minuten

Einen Lebenslauf zu verfassen ist nicht so trivial. Mit Apps wie „Lebenslauf Bewerbung CV“ erledigst du diese Aufgabe schnell und einfach in wenigen Minuten. Wähle einfach eine passende Vorlage samt Deckblatt und Anschreiben, tippe deine Daten ein und lade ein Foto hoch. Die Formatierung erledigt die App vollautomatisch, den finalen Lebenslauf bekommst du dann im PDF-Format. Je nach Branche stehen eher farbenfrohe oder klassisch neutrale Designs zur Wahl.

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3. Aufs Vorstellungsgespräch vorbereiten

Ein souveräner Auftritt im Vorstellungsgespräch spielt bei der Jobsuche eine entscheidende Rolle. Wenn du hier einen schlechten Eindruck machst, bist du definitiv raus. Die App „Bewerbung: Fit fürs Vorstellungsgespräch“ bietet dir die Gelegenheit, dich gut auf diese ungewohnte Situation vorzubereiten. Dazu bietet sie verschiedene Elemente, angefangen bei der Terminplanung über Checklisten, typische Fragen und Tipps für die richtige Körpersprache. Die Optik wirkt zwar etwa anachronistisch, nichtsdestotrotz bietet sie alle Grundlagen, die du für die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch brauchst.

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4. Arbeitszeugnisse entschlüsseln

„Frau Meier verfügt über ein bemerkenswertes Bildungsniveau, mit dem sie alle gesellschaftlichen Anlässe stets bereichert“. Was sich zunächst gut anhört, bedeutet im Personalersprech aber vielmehr: „Frau Meier ist eine unglaubliche geschwätzige Labertasche“. Nur ein Beispiel, das zeigt, das Aussagen im Arbeitszeugnis selten das bedeuten, was die meisten darunter verstehen. Wenn du dein Arbeitszeugnis mit „Arbeitszeugnis.IO“ einscannst, entschlüsselt die App alle versteckten, negativen Formulierungen. Diese kannst du dann vom Arbeitgeber ändern lassen. Denn beim Arbeitszeugnis gilt der Grundsatz der wohlwollenden Formulierung. Es darf also dem Mitarbeiter keine Steine in den Weg legen und soll sich stattdessen auf die Stärken konzentrieren.

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5. Gratis Fremdsprachen lernen

Die App „Duolingo“ ist im Gegensatz zu vielen anderen Sprachler-Apps im Grunde kostenlos. Die Gratis-Variante kommt allerdings mit Werbung und funktioniert nur mit einer Internet-Verbindung. Am Anfang entscheidest du dich für eine zu lernende Sprache, zum Beispiel Englisch, Spanisch und Französisch. In der App hangelst du dich dann von Übung zu Übung und lernst immer neue Lektionen. So bekommst du zum Beispiel einige Bilder angezeigt und musst raten, welche Bezeichnung stimmt. Um weitere Lektionen abzuschließen, erstellst du am Ende der ersten Lektion noch ein Profil. Bleibe am Ball und übe mindestens 10 Minuten täglich, dann sollten sich deine Sprachkenntnisse schnell verbessern. Diese sollten dann zumindest ausreichen, um den Sinn von einfachen Texten, Gesprächen und auch Liedern zu verstehen.

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ein Artikel von
Nils Matthiesen
Nils Matthiesen

Nils ist Journalist sowie Texter und beschäftigt sich schon seit über 20 Jahren mit den Themen Vorsorge, Geldanlage und Börse. Persönlich setzt er inzwischen mehr auf Fonds-Sparpläne als aktives Aktien-Picking.

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