Ein Schufa-Antrag

Ein Schufa-Antrag

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5 Fragen, 5 Antworten

Das Schufa 1x1

„Mit Schulden oder der Schufa habe ich nichts am Hut!“ Prima, wenn Du das von Dir sagen kannst. Ganz richtig ist die Aussage aber nicht: Ein guter Schufa-Eintrag ist in vielen Lebenslagen sehr wichtig. Hier findest Du die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Thema!

Die Schufa speichert alle Verträge mit Banken, Telekommunikationsunternehmen und Versicherungen. Daraus bildet sie Deinen Schufa-Score. Wie das genau funktioniert und was wir machen können, um unseren Schufa-Score zu verbessern, findest Du hier. In den nächsten 2 Minuten macht ZASTER Dich zum Experten!


Wer fragt die Schufa-Daten eigentlich ab?

Bei allen großen Investitionen und langfristigen Ausgaben kann es vorkommen, dass die Bank oder Vermieter Deine Schufa-Daten abfragt. Der Klassiker ist natürlich die Wohnung. Aber auch bei Auto-, Hauskauf und wenn Du einen Kredit aufnimmst, erwartet Dich das.

Was speichert die Schufa und woher hat sie die Informationen?

Gespeichert werden Personendaten wie Name, Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift usw. aber auch Finanzmerkmale wie die Anzahl der Konten, Kredite, Handy- und Leasingverträge, unbezahlte Rechnungen und Insolvenzen.

Die Informationen dazu bekommt die Schufa von den Unternehmen: Banken, Mobilfunkanbieter und Co. arbeiten mit der Schufa zusammen und händigen die Informationen aus.

Was kann dazu führen, dass mein Schufa-Score sich verschlechtert?

Die meisten Schufa-Scores sind sehr gut. Weniger als 10% weisen auf Unregelmäßigkeiten hin. Dazu kann es kommen, wenn Du Zahlungen nicht leistest, Kredite kündigst oder zu viele gleichzeitig laufende Kredite hast. Wenn das nicht auf Dich zutrifft, musst Du Dir keine Sorgen machen!

Woher weiß ich, welche Daten von mir gespeichert sind?

Um das zu herauszubekommen musst Du eine Kopie der personenbezogenen Daten anfordern. Das geht ganz einfach und umsonst hier.

Wie schütze ich mich vor einem schlechten Schufa-Score?

  1. Vorsicht beim Dispo
    Banken melden der Schufa, ob und in welcher Höhe Du rote Zahlen schreibst. Du solltest also vermeiden, mit Deinem Girokonto zu stark ins Minus zu rutschen.

  2. Zahl Deine Rechnungen pünktlich
    Nicht nur Kreditraten sondern auch Handy- oder Stromrechnungen solltest Du pünktlich begleichen. Wenn Du es einmal vergisst ist das aber auch kein Problem. Erst wenn Du zweimal schriftlich gemahnt wurdest, wird es brenzlich.

  3. Fehler in Deinen Schufa-Daten sofort korrigieren lassen
    Auch bei kleinen Fehlern gilt: Es ist wichtig, dass Deine Schufa-Daten immer korrekt sind. Darauf hast Du Anspruch. Lass immer alles berichtigen. Dann bist Du auf der sicheren Seite.
ein Artikel von
Anton Kleihues
Anton Kleihues

Anton studiert Politik in Berlin und liebt es, zu schreiben. Als ZASTER-Redakteur versucht er dabei immer neue, aktuelle und relevante Themen zu behandeln. Am liebsten berichtet er über Politik und Sport.

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