Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass die regionalen Unterschiede zwischen den Verdiensten teilweise gravierend sind.

So verdienen Berliner im gesamtdeutschen Vergleich 100 Euro weniger, bei Ostdeutschen fällt der Verdienst sogar um 500 Euro geringer aus.

Den Spitzenwert im regionalen Vergleich erreicht Ingolstadt. In der Stadt an der Donau verdienen die Bewohner im Schnitt 4635 Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie der Durchschnittsverdienst eines Görlitzers, der nur 2183 Euro verdient.

Für die krassen Unterschiede gibt es mehrere Gründe. Zum einen liegt die Arbeitslosenquote in Ingolstadt bei 1,5 Prozent und in Görlitz bei 8,3. Außerdem sind die Jobs in der bayrischen Stadt wesentlich besser bezahlt, was wiederum an der vergleichsweise besseren Qualifikation der Arbeitnehmer in Bayern liegen kann.

Auch die sogenannte Gender Pay Gap – also das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen – fällt auf: Frauen kassieren 14,5 Prozent weniger weniger als Männer in der gleichen Position.